Programm von September bis Dezember 2017

Veranstaltungen September bis Dezember 2017

Freies Forum*
Das Freie Forum ist gedacht für geisteswissenschaftliche Initiativen, Vorträge, Kurse und andere Veranstaltungen, die nicht vom Kollegium initiiert worden sind. Die Veranstaltungen, die im Rahmen eines freien Geistesleben Raum in der Anthroposophischen Gesellschaft erhalten, werden von den Veranstaltern inhaltlich sowie finanziell selbst verantwortet.

Eintrittspreise: Wenn nichts anderes angegeben ist, beträgt der Eintritt
für eine Veranstaltung an der Abendkasse € 12,–, Mitglieder € 10,–
(1 Coupon) erm. € 7,– und die Veranstaltung findet in der
Anthroposophischen Gesellschaft, Leopoldstraße 46 a statt.

 

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M I T G L I E D E R  U N D  F R E U N D E
Samstag, 25.11.,20 Uhr
Totenfeier – Abschied und Aufbruch

Wenn ein Geist stirbt,– wird er Mensch
wenn ein Mensch stirbt, wird er Geist.
Freier Tod des Geistes – freier Tod des Menschen.
Novalis
Ansprachen zur Biografie unserer verstorbenen Mitglieder und eurythmische Feiergestaltung durch das tritonus ensemble München mit Musik von Johann Sebastian Bach,
Franz Liszt und Hugo Wolf und einer Dichtung von Eduard Mörike.
Eurythmie: Julia Berg Herrle, Mallolai Buchner Hamdard, Christine Glank, Phoebe Matthes, Reinhard
Penzel, Ulrike Quell; Leitung: Aiga Matthes; Musik: Rüdiger Lasa, Maura Knieriehm, Emilia Matthes, Ingo Quast u.a.; Sprache: Julia Berg Herrle; Licht: Daniel Buchner, Aiga Mattes
• Freier Eintritt, Spenden erbeten
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M I T G L I E D E R U N D F R E U N D E
Dienstag, 28.11., 18–19.30 Uhr
München – Russland
Gabriele Aurbach, Florian Zebhauser

Treffen im Rahmen unserer Partnerschaft München-Russland.
Was hat sich in den Beziehungen zur russischen
Landesgesellschaft im vergangenen Jahr verändert? Wie
können wir die Entwicklungen deuten und wie wollen wir damit
umgehen? Alle, die ernsthaft an unserer Partnerschaft
interessiert sind, sind herzlich eingeladen!
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O H N E  V O R K E N N T N I S S E
Freitags,1./8./15.12., 19 Uhr
Adventsarbeit am Grundsteinspruch
Emi Yoshida, Astrid Wunderlich

Am 25.12.1923 eröffnete Rudolf Steiner die Neugründung
der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft mit
dem Grundsteinspruch, u.a. mit folgenden Worten: „Wollen
wir das Andenken an den heute in den Boden unserer
Herzen gesenkten Grundstein bewahren bei allem, was wir
draußen und hier tun wollen zur Förderung, zur Entwicklung,
zur vollen Entfaltung der Anthroposophischen Gesellschaft.“
– Seit vielen Jahren wurde in der Adventsarbeit
dieses Andenken mit vielfältigen Anregungen durch
Gisela Weller-Widmann und Florian Zebhauser u.a. neu
impulsiert. Und auch dieses Jahr stellt sich die Frage, in
welcher Weise der Grundsteinspruch für die gemeinsame
Arbeit in der Gesellschaft und für ein „tätiges Erfassen der
Welt“ (Rudolf Steiner) heute den Boden bereitet. Auf der
Basis der bisherigen Erfahrungen mit dem Spruch wollen
wir uns den drei Aufforderungen: Übe Geist-Erinnern, übe
Geist-Besinnen, übe Geist-Erschauen konkret zuwenden
und uns ihnen in gemeinsamer Arbeit auch aktiv übend
stellen. Alle, die den Grundsteinspruch erst kennenlernen
wollen, sind zu dieser Arbeit ebenfalls herzlich eingeladen.
• Eintritt frei
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O H N E  V O R K E N N T N I S S E 
Mi, 13.12., 18.30 und 20 Uhr
Weihnachtsimagination

18:30: Einstimmung
Zur Vorbereitung auf die Lesung des Vortrags vom
6.10.1923 (GA 229) wird wieder eine Wahrnehmungsübung
durchgeführt, diesmal zum Thema Wasser.
Anschließend werden Kunstobjekte betrachtet und es
folgt ein Austausch. „ … wenn wir etwa von irgendeinem
fremden Planeten die Erde uns anschauen würden, sie uns
erscheinen würde als ein großer, meinetwillen, sage ich
jetzt, Wassertropfen im Weltenall, in dem allerlei Hervorragungen
wären, die Kontinente, die etwas anders gefärbt
sich ausnehmen würden; aber es würde uns das wie ein
großer Wassertropfen im Weltenall erscheinen. Nun wollen
wir einmal über den ganzen Tatbestand kosmisch
sprechen. Was ist denn das eigentlich, dieser Tropfen, der
da als ein Wassertropfen im Weltenall dahingeht? …“
Gespräch: Erika Leiste, Astrid Wunderlich,
Florian Zebhauser
• 20 Uhr: Lesung der Weihnachtsimagination
durch Bodo Bühling
• Eintritt frei
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M I T G L I E D E R  U N D  F R E U N D E
Mittwoch, 27.12., 19 Uhr
Weihnachtsfeier – Was uns im Innersten verbindet

Die Grundsteinlegung auf dem Boden unserer Herzen.
Rudolf Steiner schreibt 1917 seine Memoranden zur Gestaltung
der sozialen Verhältnisse. Die Entwicklungen
werden turbulenter. Im Mai 1922 hält er seinen letzten
öffentlichen Vortrag in München und es scheint als ob
sich seine Arbeit in den folgenden Monaten immer mehr
nach innen wendet und in der Weihnachtstagung
1923/24 eine Umstülpung erfährt. Wir wollen versuchen
diesem innerlichen Impuls vom Dezember 1923 dreifach
nachzuspüren und uns seine Aktualität zu vergegenwärtigen:
Im Besinnen auf die Art und Weise, wie der dodekaedrische
Liebesstein in unserer Seele gebildet und versenkt
werden kann; Im Erinnern an die Ur-Weihenacht; Im innerlichen
Lauschen auf den Nachklang der Grundsteinmeditation
heute, im eigenen Herzen. Der Abend soll uns
helfen, uns zu sammeln und uns bewusst zu machen, dass
unser innerlichster Impuls ebenso eine starke Lebenstatsache
ist, wie die vielen Geschehnisse, die aus der Welt an
uns herandrängen. Wir versuchen das im Zusammenklang
von Musik, Eurythmie des Grundsteinspruchs und gesprochenem
Wort.
Eurythmie: Irmi Burkhardt, Katharina Gleser, Angela Götte,
Nina Kürschner, Laura Monserrat, Emi Yoshida
Musik: Kazuhiko Yoshida
Vortrag und Gespräch mit Hanjo Achatzi
• Eintritt frei
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Freies Forum*
Das Freie Forum ist gedacht für geisteswissenschaftliche Initiativen,
Vorträge, Kurse und andere Veranstaltungen, die nicht vom
Kollegium initiiert worden sind. Die Veranstaltungen, die im Rahmen
eines freien Geistesleben Raum in der Anthroposophischen
Gesellschaft erhalten, werden von den Veranstaltern inhaltlich
sowie finanziell selbst verantwortet.

 

Veranstaltungen Januar bis Ostern 2018

Ohne Vorkenntnisse
Mi, 10.1.2018 20 Uhr, Theater Leo 17
Eurythmieaufführung „Die Diener des Pan“
Eurythmie-Ensemble Cia Terranova, Brasilien
„Ein besonderes Erlebnis war die Aufführung des brasilianischen Eurythmie-Ensembles Cia Terranova. Sie hatten das Mittsommerspiel von Marguerite Lobeck-Kürschner grandios mit speziell komponierter Musik adaptiert und umgesetzt. Originelle Kostüme unterstützten die mitreißend agierenden und tanzenden Schauspieler und Eurythmisten. Man ging beschwingt und verzaubert aus dem Saal und wusste, man hat ein großes Kunstwerk erleben dürfen.“ Sven Saar (Rezension aus „Erziehungskunst“)
Leitung: Marília Barreto
• Eintritt € 20, erm. € 15
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Ohne Vorkenntnisse
Fr/Sa, 12./13.1.2018, Vortrag und Seminar
Wie Goethe uns sehen lehrt – Über Naturerkenntnis der „goetheschen Art“
Astrid Wunderlich
• Freitag, 20 Uhr, Vortrag
• Samstag, 9.30 bis 13 Uhr, Seminar (Pause mit Imbiss)
Kann man ein wahres Verständnis gewinnen darüber, was in der Natur vor sich geht? Schon Goethe war unzufrieden mit den Erklärungen namhafter Zeitgenossen. Wenn er sich miterlebend-nacherlebend den verschiedenen Naturerscheinungen zuwandte, kam er zu anderen Ergebnissen. So begannen seine naturwissenschaftlichen Arbeiten. Was ist das Besondere an Goethes Denkungsart, von der Rudolf Steiner sagte, dass vor allem sie in der Lage ist, wahrhaftige Erkenntnisse über die belebte Natur zu gewinnen? Nach einer theoretischen Einleitung führen in nachfolgenden Seminaren praktische Übungen an verschiedenen Beispielen zu einem eigenen Erleben der Goetheanistischen Naturerkenntnis.
Vortrag: Mitglieder €10 (1 Coup.),Nichtmitglieder € 12, erm. €7
Seminar: Mitglieder €16 (2 Coup.),Nichtmitglieder € 20, erm. €12
• Weitere Seminare: Fr. 2.2., 19–21 Uhr, Fr 2.3., 19–21 Uhr
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Ohne Vorkenntnisse
Fr/Sa , 19./20.1.2018, Vortrag und Seminar
Ehrenfried Pfeiffer und das Verständnis des Ätherischen
Thomas Meyer, Basel
• Vortrag, Freitag, 20 Uhr
• Seminar, Samstag, 9.30 bis 13 Uhr ( Pause mit Imbiss)
Ehrenfried Pfeiffer wurde an dem Tag geboren, an welchem das Kali Yuga zu Ende ging und einem Lichten Zeitalter Platz machte. Der Vortrag befasst sich deshalb insbesondere mit seiner Forschung zum Lichtäther und den übrigen Ätherarten und ihrer Beziehung zu Denken, Fühlen, Wollen und dem
Selbst des Menschen. Auch sein Bemühen, ein neues, diffuses Bühnenlicht zu entwickeln, kommt zur Sprache.
• Gesamtkarte: Mitglieder € 20 (2 Coupons),
Nichtmitglieder € 24 (keine Coupons), ermäßigt € 14
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Ohne Vorkenntnisse
Fr, 26.1., 19 bis 21 Uhr
Elemente des anthroposophischen Schulungsweges
Mit Karl Lierl, Gisela Weller-Widmann, Astrid Wunderlich, Emi Yoshida, Florian Zebhauser
Alle, die sich für den anthroposophischen Schulungsweg interessieren, sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.
• 7. Abend: Gisela Weller-Widmann
Kennenlernen der Widersacher-Mächte in der Seele, der übende Umgang mit dem eigenen Doppelgänger und der kleine Hüter der Schwelle
Am Beginn wollen wir auf den letzten Abend im November zurückschauen, bei dem Florian Zebhauser den Umgang mit den Verstorbenen zum Thema hatte. Dann wird Gisela Weller-Widmann einen Überblick geben, welche Stellung und Bedeutung die von Rudolf Steiner gegebenen Übungen im
Gesamtzusammenhang des Schulungswegs haben. Nach der kurzen Pause wird aufgezeigt werden, wie wir uns das Auftreten der Widersacher-Mächte ins Bewusstsein bringen können.
Anschließend gehen wir der Frage nach, wie man den eigenen Doppelgänger kennenlernen und wie ein übender Umgang mit ihm möglich werden kann. Zum Schluss werden wir uns mit dem kleinen Hüter der Schwelle bekannt machen und seine Aufgabe zu begreifen versuchen. Auch unsere Aufgabe an ihm wollen wir ins Auge fassen.
Alle am Thema des Schulungswegs Interessierten sind herzlich eingeladen.
• Mitglieder € 10 (1 Coupon), Nichtmitglieder € 12, erm. € 7
• Nächster Termin: 13.4.2018

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Ohne Vorkenntnisse
Sa, 27.1.2018, 9.30 bis 13 Uhr (Pause/Imbiss)
Herzzeit. Eurythmie zur Erkraftung des Ätherherzens
Sivan Karnieli, Basel
Das Herz lebt ganz und gar aus dem Lebensstrom der Peripherie und gleichzeitig durch das Licht, mit dem wir hier auf der Erde anwesend sind. Übungen, kleine Herzgedichte und bewegte Meditationen sollen die Kräfte des ätherischen Herzens sichtbar werden lassen, seine Bewegungen durchdringen
und stärken, denn im Ätherischen geht es immer die schöpferische Kraft der Wahrnehmung. Das dichterische, meditative Wort ist dabei eine Brücke zu unserem innersten Wesen. Durch Erkraftung des Ätherherzens versuchen wir so im Hier und Jetzt, in einem fortwährenden Geschehen von Zeit eine Antwort zu geben auf das Wort im Urbeginn.
• Mitglieder € 30 (3 Coupons), Nichtmitglieder: € 36, erm. € 25
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Über das Titelzeichen der Zeitschrift „Das Goetheanum”

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